Die Ennepe entspringt – aus vier Quellen – südöstlich der Stadt Halver auf den Feldern der Ortschaft Burg. Sie durchfließt dann zunächst die Stadt Breckerfeld, wo sie zur Ennepetalsperre aufgestaut ist. Im weiteren Verlauf fließt sie dann durch die Städte Ennepetal und Gevelsberg, bevor sie im Hagener Stadtteil Eckesey in die Volme mündet, welche wiederum kurz danach in die Ruhr mündet.
Bei der Ennepe handelt es sich um ein gut 42 km langes Mittelgebirgsflüsschen der Forellen- und Äschenregion, das noch heute unter den aus den vorigen Jahrhunderten entstandenen industriellen Verbauungen leidet.
Noch Anfang des 20. Jahrhunderts befanden sich entlang des Flusses rund 300 Kleineisenbetriebe (Mühlen, Hammerwerke und Schmieden), deren Hauptantriebsenergie die Wasserkraft war. Auch heute ist das Gewässer noch an vielen Stellen kanalisiert und aufgestaut.
Gleichwohl bietet sie inzwischen wieder Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Neben Enten, Rallen und dem Graureiher sind auch seltenere Vögel, wie die Wasseramsel und der Eisvogel wieder recht häufig anzutreffen.
Noch besser sieht es ob der hervorragenden Wasserqualität mit der „Unterwasserwelt“ aus! Neben dem Leitfisch „Bachforelle“ kommen in der Ennepe auch recht häufig Mühlkoppen, Schmerlen und Gründlinge und sogar die äußerst seltenen Bachneunaugen vor. Aber auch viele andere Fischarten sind im Ennepewasser heimisch. In den Sommermonaten werden regelmäßig kapitale Aale gefangen.
Der S.F.V. Ennepetal e.V. hat seit Jahrzehnten die Fischereirechte an der Ennepe von der Straßenbrücke am Ennepetaler Schwimmbad bis zur Stadtgrenze Hagen gepachtet.
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